Osteopathie
Osteopathie
Der Osteopath behandelt
Osteopathie
Von vielen Seiten wurde gefragt, was denn Osteopathie genau sei. Was es genau ist, kann man am besten erfahren, wenn man die 5 jährige Ausbildung macht. Sie werden verstehen, daß wir nur in groben Zügen erzählen können, was Osteopathie ungefähr ist...
Vorweg, Osteopathie ist keine Krankheit! Osteopathie ist eine Behandlungsmethode.
Die Osteopathie wurde vor ca. 100 Jahren von A.T. Still, einem amerikanischen Arzt, entwickelt. Er war Sohn eines Pfarrers und ein streng gläubiger Mensch.
Still entdeckte, dass jede Krankheit immer eine gewisse Unbeweglichkeit im Knochensystem mit sich brachte. Wenn man diese Unbeweglichkeit beseitigte, wurde das Krankheitsbild positiv beeinflußt oder sogar geheilt.
Er ging von der Annahme aus, daß die Unbeweglichkeit der Knochen verantwortlich war für den gestörten Stoffwechsel, und der Patient somit erst krank werden konnte.
Er nannte seine Methode Osteopathie, Krankheit durch Knochen (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Knochenkrankheit ).
Still hatte einige Schüler. Einige blieben der Methode treu und entwickelten sie weiter. Andere gründeten neue Schulen. Eine der bekanntesten abgeleiteten Schulen ist die Chiropraktik, aus der die Chirotherapie ( im Volksmund, „das Einrenken“ ) abgeleitet wurde.
Schnell merkte man, daß es nicht nur die Knochen waren, die als generelle Ursache für alle Krankheiten in Frage kamen. Auch anderes Gewebe kann schlecht beweglich sein. Der so verursachte, gestörte Gewebestoffwechsel bietet Krankheitserregern eine gute Voraussetzung (Terrain). Auch ohne Ausbruch einer Krankheit kann dieses Gewebe durch die abgelagerten Stoffwechselprodukte (Schlacke) schmerzhaft sein.
Jede Störung ruft die nächste hervor. Der Körper paßt sich solange an (Kompensation), bis er nicht mehr weiter kann (Dekompensation). Wenn keine Anpassung mehr möglich ist, wird der Mensch krank.
Osteopathie versucht die Beweglichkeit der gestörten Struktur und somit deren Funktion wiederherzustellen. Der Patient erhält seine Kompensationsmöglichkeiten zurück.
Im Laufe der Zeit sind so drei Arten der Behandlung für die verschiedenen Sorten von Körpergewebe entstanden. Sie ergänzen sich gegenseitig.
Alle genannten Behandlungen werden ausschließlich mit den Händen gemacht. Osteopathie ist im wahrsten Sinne des Wortes manuelle Therapie, durch seinen ganzheitlichen Charakter sehr zeitraubend und arbeitsintensiv. Behandlungszeiten bis zu einer Stunde sind nicht unüblich.
Obwohl Osteopathie sicher nicht als Allheilmittel oder als Medizinersatz gesehen werden darf, ist es eine starke Waffe im Streit gegen Krankheit, Kranksein und vielleicht in weiter Zukunft ein Schutz gegen das Krankwerden...
- ist eine manuelle Ganzkörpertherapie
- ist eine Medizin, eine Bewegungswissenschaft, die sich manueller Techniken zur Diagnose und Behandlung bedient mit dem Ziel,die mechanisch-strukturellen und chemischen Vorgänge im Organismus zuverbessern.
- ist ein generelles Konzept zum Auffinden, Interpretieren und Behandeln von Bewegungsverlusten.
Jedes Gewebe im menschlichen Körper kann von „Läsionen“ (Bewegungsverlust) betroffen sein.
Jeder Bewegungsverlust verursacht eine Ursache-Folg-Kette.
Jede osteopathische Läsion beinhaltet eine Minderdurchblutung.
Der Osteopath behandelt
- das „Muskel-Skelett“ System
- das „Organ–Bewegungs“ System
- das „cranio-sacrale“ System
- das „energetische“ System
Der Osteopath behandelt den Patienten und seinen Bewegungsverlust – keinerlei Krankheiten!
Osteopathie
- ersetzt keine andere Medizin
"Wenn Sie einen Menschen behandeln, dann informieren Sie den Organismusund lassen den Organismus sprechen!!!“
Von vielen Seiten wurde gefragt, was denn Osteopathie genau sei. Was es genau ist, kann man am besten erfahren, wenn man die 5 jährige Ausbildung macht. Sie werden verstehen, daß wir nur in groben Zügen erzählen können, was Osteopathie ungefähr ist...
Vorweg, Osteopathie ist keine Krankheit! Osteopathie ist eine Behandlungsmethode.
Die Osteopathie wurde vor ca. 100 Jahren von A.T. Still, einem amerikanischen Arzt, entwickelt. Er war Sohn eines Pfarrers und ein streng gläubiger Mensch.
Still entdeckte, dass jede Krankheit immer eine gewisse Unbeweglichkeit im Knochensystem mit sich brachte. Wenn man diese Unbeweglichkeit beseitigte, wurde das Krankheitsbild positiv beeinflußt oder sogar geheilt.
Er ging von der Annahme aus, daß die Unbeweglichkeit der Knochen verantwortlich war für den gestörten Stoffwechsel, und der Patient somit erst krank werden konnte.
Er nannte seine Methode Osteopathie, Krankheit durch Knochen (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Knochenkrankheit ).
Still hatte einige Schüler. Einige blieben der Methode treu und entwickelten sie weiter. Andere gründeten neue Schulen. Eine der bekanntesten abgeleiteten Schulen ist die Chiropraktik, aus der die Chirotherapie ( im Volksmund, „das Einrenken“ ) abgeleitet wurde.
Schnell merkte man, daß es nicht nur die Knochen waren, die als generelle Ursache für alle Krankheiten in Frage kamen. Auch anderes Gewebe kann schlecht beweglich sein. Der so verursachte, gestörte Gewebestoffwechsel bietet Krankheitserregern eine gute Voraussetzung (Terrain). Auch ohne Ausbruch einer Krankheit kann dieses Gewebe durch die abgelagerten Stoffwechselprodukte (Schlacke) schmerzhaft sein.
Jede Störung ruft die nächste hervor. Der Körper paßt sich solange an (Kompensation), bis er nicht mehr weiter kann (Dekompensation). Wenn keine Anpassung mehr möglich ist, wird der Mensch krank.
Osteopathie versucht die Beweglichkeit der gestörten Struktur und somit deren Funktion wiederherzustellen. Der Patient erhält seine Kompensationsmöglichkeiten zurück.
Im Laufe der Zeit sind so drei Arten der Behandlung für die verschiedenen Sorten von Körpergewebe entstanden. Sie ergänzen sich gegenseitig.
- Parietale Osteopathie
Behandlung der Knochen und der dazugehörigen Weichteile
- Viscerale Osteopathie
Behandlung der Organe und ihrer Aufhängungen
- Craniosacrale Osteopathie
Behandlung der Schädelknochen, Hirnhäute und des fascialen Systems
Alle genannten Behandlungen werden ausschließlich mit den Händen gemacht. Osteopathie ist im wahrsten Sinne des Wortes manuelle Therapie, durch seinen ganzheitlichen Charakter sehr zeitraubend und arbeitsintensiv. Behandlungszeiten bis zu einer Stunde sind nicht unüblich.
Obwohl Osteopathie sicher nicht als Allheilmittel oder als Medizinersatz gesehen werden darf, ist es eine starke Waffe im Streit gegen Krankheit, Kranksein und vielleicht in weiter Zukunft ein Schutz gegen das Krankwerden...